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Aus dem Landkreis

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Presse der Kreisfeuerwehr Verden verfasst bei Großeinsätzen der Feuerwehren im Landkreis Verden Pressemitteilungen, die Sie an dieser Stelle nachlesen können. Die kompletten Texte/Fotos werden beim Klick auf die Überschriften auf der Website der SEG aufgerufen.

Diskothek Capitol in Oyten durch Großbrand vernichtet, Oyten, Landkreis Verden

15.01.2012 - In der Nacht von Sonntag auf Montag, 16. Januar ist die Diskothek Capitol, trotz eines Großaufgebotes der Feuerwehr, bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.

Um 21.14 Uhr wurde die Feuerwehr Oyten in die Rudolf-Diesel-Straße gerufen - Von vorbeifahrenden Autofahrern waren Notrufe bei Polizei und Feuerwehr eingegangen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach des Clubs, so dass das Einsatzstichwort auf B3 - Brand Drei heraufgesetzt und somit sämtliche Fahrzeuge der Feuerwehren Oyten und Bassen hinzualarmiert wurden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und großen Hitze entfiel die Option eines Innenangriffs. Von außen wurde ein massiver Löschangriff mit zahlreichen Strahlrohren und Wenderohren u.a. von der Oytener Drehleiter eingeleitet. Immer wieder zündeten dunkle Rauch-Gas-Wolken durch, die aus dem Dach und den Türen herausquollen. Temperaturen knapp unter Null ließen das Löschwasser gefrieren und verwandelten einige Bereiche der Einsatzstelle in eine gefährliche Rutschpartie.

Vor Ort waren noch zahlreiche Kräfte von Polizei und Rettungsdienst; letztere standen zur Eigensicherung der Feuerwehr in Bereitschaft. Der Schlauchwagen aus Verden mit Druckluftflaschen und Ersatzschlauchmaterial wurde genauso nach Oyten gerufen wie der neu eingeweihte Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr Verden und der Gerätewagen Messung der Feuerwehr Achim. Zur Stärkung der Einsatzkräfte wurde die SEG-Verpflegung mit Getränken, heißen Würstchen und Brötchen zur Einsatzstelle bestellt.

Insgesamt sind ca. 100 Kräfte der Feuerwehr mit 12 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden andauern. Zur Brandursache kann keine Aussage gemacht werden, da die Brandstelle noch nicht betreten werden kann. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

brennende Rundballen, Scharnhorst

07.12.2011 - Gegen 17:00 Uhr meldete eine Anwohnerein der Leitstelle Verden einen Brand von Rundballen im Schnuckenstaller Weg nahe Scharnhorst. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannten lediglich wenige Rundballen. Aufgrund des stürmischen Wetters wurden die Flammen jedoch erheblich angetrieben, so dass innerhalb kürzester Zeit die rund 100 Rundballen in Vollbrand standen. Etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dauelsen, Scharnhorst, Verden, Walle sowie des THW waren über fünf Stunden im Einsatz um das Feuer zu löschen.

Zur Brandbekämpfung wurde eine umfassende Löschwasserversorgung aufgebaut. Dazu wurden mehrere Hydranten genutzt und Schlauchstrecken von teilweise über 500 m verlegt. Mit mehreren Rohren gingen die Einsatzkräfte zeitgleich gegen die Flammen vor um vor allem in der Anfangsphase ein Übergreifen auf weitere Rundballen zu verhindern. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch zum Teil sehr starke Sturmböen sowie Regenfälle. Mehrere Landwirte unterstützten die Löscharbeiten mit ihren Traktoren indem sie das brennende Stroh auseinander zogen um dieses besser ablöschen zu können. Ebenfalls waren ein Bagger eines Verdener Entsorgungsunternehmens sowie das THW mit einem Bagger und einem Radlader zur weiteren Unterstützung im Einsatz.

Feuer auf landwirtschaftlichen Anwesen - kein Gebäudevollbrand, Blender-Ritzenbergen

26.11.2011 - Ein Brand eines Rinderstalls wurde der Rettungs- und Feuerwehreinsatzleitstelle in der Nacht zu Samstag im Bereich des Ritzenberger Wegs in Blender gemeldet. Zunächst wurde Alarm nach Brand 2 für die Feuerwehren aus Blender, Intschede und Einste/Holtum-Marsch ausgelöst.

Die ersten Kräfte ließen vorsichtshalber die Alarmstufe auf Brand 3 erhöhen, so dass auch die Ortsfeuerwehren Morsum/Ahsen-Oetzen und Wulmstorf, sowie der ELW1 aus Thedinghausen und die Drehleiter aus Verden und ein RTW des DRK alarmiert wurden.

Nach einer weiteren Erkundung konnte schnell festgestellt werden, dass ein PKW im inneren des Gebäudes brannte und das Feuer auf weitere Gebäudeteile überzugreifen drohte. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und eine vorhandene Brandwand konnte die Ausdehnung jedoch verhindert werden. Die im Bereich hinter der Brandwand befindlichen Tiere kamen nicht zu Schaden. Mittels eines Traktors wurde der brennende PKW ins freie befördert und dort endgültig abgelöscht.

Mittels einer Wärmebildkamera wurde dann das Gebäude nach Brandnestern abgesucht und der Teil mittels Drucklüfter entraucht. Nach gut einer Stunde konnten die ersten Kräfte wieder einrücken.

Die Polizei hat bereits vor Ort die Ermittlungen zur Schadensursache und -höhe aufgenommen.

Zwischendeckenbrand im Schützenvereinshaus in Daverden, Daverden, Langwedel

16.09.2011 - In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Feuerwehrleitstelle Verden ein Brand im Schützenvereinsheim in Daverden gemeldet.

Mit einem Großaufgebot der Feuerwehr konnte rechtzeitig verhindert werden, dass das Feuer auf den Rest des Gebäudes übergreifen konnte. So breitete sich das Feuer nur im Bereich der Sanitären Anlagen aus.

Insgesamt waren ca. 45 Feuerwehrleute aus Daverden, Langwedel und der Stadt Verden (Drehleiter) im Einsatz.

Beim Eintreffen der Feuerwehren schlugen Große Flammen aus der Zwischendecke des Vereinsheims. Durch schnelles Handeln und einen massiven Löschangriff, war das Feuer schnell unter Kontrolle.

Mit einer Wärmebildkamera konnte der Brandherd ermittelt und erstickt werden.
Anschließend wurden Teile der Zwischendecke aufgerissen, um weitere Brandnester ausschließen zu können.

Noch während der Löscharbeiten, nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf.

Einsatzübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Stadtgebiet Achim

07.09.2011 - Im Rahmen einer Zugübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Verden (KFB) waren gestern Abend die Fachzüge Wassertransport und Technische Hilfeleistung im Achimer Stadtgebiet unterwegs.
Die Übungslage sah vor, das aufgrund langanhaltender Trockenheit die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Achim bereits komplett im Einsatz sind und daher die genannten Fachzüge als Einsatzreserve im Rettungszentrum Nord in Bereitstellung gegangen waren.

Der Fachzug Wassertransport wurde zu einem Brand in einem größeren Strohlager, bestehend aus zwei Hallen, gerufen. Vor Ort wurde festgestellt, das auf dem Gelände noch eine Person vermißt wird. Außerdem stand in der brennenden Halle noch ein Traktor mit einer Düngemittelspritze, der aus der Halle enfernt werden mußte.
Sofort wurde ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Personensuche in die Halle geschickt. Der Vermißte wurde zügig gefunden und ins Freie gebracht. Anschließend wurde das Traktorgespann ebenfalls in Sicherheit gebracht.
Parallel dazu war mit der Brandbekämpfung begonnen worden. Hauptaugenmerk war hier die Ausbreitung des Feuers auf die zweite Halle zu verhindern.

Das Firmengelände eines Sand- und Kieswerkes nahe Achim war das Übungsgelände für den Fachzug Technische Hilfeleistung.
Hier sollten laut Übungslage mehrere Jugendliche eingedrungen sein und ein illegales Autorennen veranstaltet haben. Bei diesem kam es zur Kollision zweier Fahrzeuge wobei ein PKW auf die Beifahrerseite geschleudert wurde. Ein zweiter fuhr in einen Sandhaufen und wurde anschließend teilweise verschüttet. Die Fahrer wurden infolge des Unfalls in ihren Fahrzeugen eingeschlossen.
Unverzüglich wurde begonnen das teilweise verschüttete Fahrzeug mithilfe von Schaufeln freizulegen. Zeitgleich wurde das umgekippte Fahrzeug gegen weiteres Verrutschen gesichert sowie die in den Fahrzeugen eingeschlossenen Fahrer von Einsatzkräften betreut. Eine weitere Person wurde nahe der verunfallten Fahrzeuge unter Sand verschüttet vorgefunden und ebenfalls mithilfe von Schaufeln befreit.
Um die in den stark deformierten Fahrzeugen eingeschlossenen Personen zu befreien wurde hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt. Während der gesamten Rettungsaktion suchten mehrere Personen das Werksgelände nach weiteren Unfallbeteiligten ab.

Nach Übungsende trafen sich alle beteiligten Kräfte wieder im Rettungszentrum zur Manöverkritik. Außerdem wurden sie dort von Mitgliedern des Fachzuges Logistik verpflegt.
Interessierte Beobachter der Übung waren neben dem Kreisbrandmeister und seinem Stellvertreter auch Vertreter des Landkreises Verden, Angehörige des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr sowie mehrere Gemeindebrandmeister aus dem Kreisgebiet.

Quelle: SEG Presse/Kreisfeuerwehr Verden